Lean *Museum* Startup

Auf der höchst anregenden MuseumNext 2013 (siehe auch Tumblr) teilten viele Sprecher/innen aus Museen und anderen kulturellen Institutionen, überwiegend Verantwortliche aus den Bereichen Digitale Strategie/Inhalte oder Museumspädagogik, ihre Visionen für die Zukunft ihrer Einrichtungen.

Ganz offensichtlich war, dass es hier nicht ausschließlich um rein digitale Themen ging. In den meisten Fällen ging es darum, Besucher/innen dazu zu bewegen, etwas mit den Museumsinhalten anzustellen, Menschen aktiv werden zu lassen, sie zu inspirieren, Erfahrungen und Erleuchtungen aus dem Museum in ihr eigenes Leben zu ziehen.

IT und digitale Medien wurden dabei als Werkzeuge neben anderen betrachtet. Digitalisierung hilft lediglich dabei, die Ziele zu erreichen. Vorbei die Zeiten, als eine Museumswebseite einem Unternehmensportal gleichen sollte, mit der Ausnahme, dass hier kulturelle Angebote beworben wurden. Vorbei die Zeiten, als die Museumsleitung denken konnte, die digitale Strategie als Bestandteil der Vision für das 21.e Jahrhundert könne darin bestehen, eine Museums-App in einen Appstore zu veröffentlichen.

Beim Analysieren der anstehenden Herausforderungen und der präsentierten Konferenzergebnissepresented, schien es mir, dass sich Museen und andere kulturelle Institutionen sich wie ein Startup verhalten, wenn es darum geht, Projekte für das 21.e Jahrhundert aufzusetzen oder gar die Museumsstrategie zu transformieren.

Als begeisterter Adept von Eric Ries’ Lean Startup-Methodik, war ich unmittelbar überzeugt, dass diese Methodik sämtlichen Arten von Institutionen, auch nicht profitorientieren,  helfen kann, ihre Ziele zu erreichen.

Hier beginnt unsere Reise…

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